Reimer Böge spricht zu Europas Herausforderungen in Reinfeld

Der Europaabgeordnete Reimer Böge und Reinfelds CDU-Vorsitzender Lorenz Hartwig in der Diskussion.
Der Europaabgeordnete Reimer Böge und Reinfelds CDU-Vorsitzender Lorenz Hartwig in der Diskussion.

Reinfeld/Kreis Stormarn - Am Freitag, 13. März sprach der Europaabgeordnete Reimer Böge in der Immanuel-Kant-Schule über die breite Palette der aktuellen Herausforderungen in Europa.


„Die verbale Gewalt von Ministerpräsident Tsipras und Finanzminister Varoufakis muss ein Ende haben. Das Halbstarkentum der griechischen Regierung gegen Deutschland wird von anderen europäischen Ländern wie Italien und Frankreich verurteilt. Die Geduld der Europäer ist am Ende. Es darf nicht passieren, dass die Länder der EU sich gegeneinander ausspielen lassen. Das wäre der Anfang vom Ende“, berichtet Reimer Böge direkt aus dem Europäischen Parlament gleich zu Beginn der Rede über die Solidarität der Mitgliedstaaten.

Auch in der anschließenden Diskussion mit den ca. 50 Gästen über die europäische Sicherheitspolitik sprach Böge Klartext. „Die Natur des Menschen macht es notwendig, verteidigungsbereit zu sein. Dieses überfordert einzelne Mitgliedsländer“. Aus diesem Grund ist eine Europäische Eingreiftruppe, die nicht in Konkurrenz zur Nato steht, für den Europaabgeordneten durchaus denkbar.

In der Diskussion um die Aufnahme von Asylbewerbern berichteten Reinfelder Bürger über ihre positiven Erfahrungen mit Flüchtlingsfamilien in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Reinfelds CDU-Vorsitzender Lorenz Hartwig warb bei den Gästen um ihre Hilfe als ehrenamtlichen Helfer vor Ort.

 

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