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Hoffnung auf Förderung vom Bund für die Entschlammung des Herrenteiches

Der Herrenteich ist das Markenzeichen unserer Karpfenstadt. Er allein hat eine Wasserfläche von 68 ha, mit den umliegenden Teichen sind es sogar 81,5 ha. Die Fischzucht wird hier seit über 800 Jahren betrieben. Aber mit großer Sorge verfolgt man seit Jahren die Ablagerung von Schlamm und den dadurch bedingten Algenwuchs im Sommer.

 

„An 365 Tagen im Jahr steht es jedem Bürger frei, am Herrenteich spazieren zu gehen. Fünf Monate im Jahr kann man baden und elf Monate im Jahr sogar rudern. Der Herrenteich ist ein Naherholungsgebiet für die gesamte Region. Aber sein ökologisches Gleichgewicht ist gefährdet. Da müssen wir handeln“, sagt Lorenz Hartwig, Vorsitzender der CDU Reinfeld.

 

Er wandte sich an den Bundestagsabgeordneten Ingo Gädechens (CDU), der nun zu einem Treffen nach Reinfeld kam. Als Berichterstatter für den Bereich Umwelt- und Naturschutz im Haushaltsausschuss ist er nun auf der Suche nach einer Entschlammungsmethode, die als ein bundesweites Referenzprojekt vom Bund gefördert werden könnte. Die CDU Reinfeld hegen gemeinsam mit dem Pächter Timm Schubert und dem Bürgervorsteher Gerd Hermann große Hoffnung, dass dieses Problem gelöst werden kann.